Worum geht es uns?

loddin th

Es geht um den Erhalt unserer einzigartigen Natur (links im Bild der Nordteil der Insel Usedom- zum Vergrößern in das Bild klicken), die die Grundlage für den Haupterwerb der Region, den Tourismus, darstellt. Denn sie ist vielen Gefährdungen ausgesetzt: Erwähnt sei beispielhaft nur der hemmungslose weitere Bau von "Bettenburgen", dem die gesamte Infrastruktur (Verkehr, Wasser/Abwasser u.s.w.) nicht gewachsen ist, unüberlegte Ansiedlungen von Industrieanlagen oder die extensive Erdgas- und Erdölförderung, die gegenwärtig wieder mal auf der Insel Usedom im Bereich der Kaiserbäder und Korswandt zu erwarten ist. Unser jetziger Arbeitsschwerpunkt ist die Verhinderung der "ungebremsten" Öl- und Gasförderung mittels Fracking, einem umstrittenen Verfahren zur Erhöhung der Ausbeute, das schon an verschiedenen Orten (auch in Deutschland) zu irreparabelen Schäden (z.B. in Trinkwasservorräten) geführt hat. Erkundungsbohrungen seit Ende 2011 durch CEP, sind die Vorboten für die zu erwartende Anwendung des extensiven Förderverfahrens.

Das Bergrecht, auf dessen Grundlage Fördergenehmigungen erteilt werden müssen, stammt aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts. Es muss so schnell wie möglich den aktuellen Erfordernissen angepasst werden: Speziell müssen Umweltverträglichkeitsprüfungen vorgesehen werden, die Belange der Wasserbehörden und anderer Betroffener beachtet werden.


Unsere Forderungen sind:

  • Keine Erdgas- und Erdölförderung auf Kosten von Trinkwasser und Umwelt
  • Reform des Bergrechts: Vorrang für Mensch, Umwelt und demokratische Mitsprache.
  • Europaweites Fracking-Verbot
  • Änderung/Anpassung der "UVP-Verordnung Bergbau"